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Erlebtes

Obwohl ich mich nicht so fühle, gehöre ich heute mit über sechzig Jahren bereits zur älteren Generation. Als Kind habe ich mir nicht den Kopf zerbrochen, was der Sinn des Lebens ist. Aber irgendwann kristallisierte sich diese zentrale Frage doch heraus. „Lebe ich, um zu arbeiten oder arbeite ich, um leben zu können?“ Ich fand beide Varianten unbefriedigend. Erst als mir so langsam klar wurde, dass ich kein Zufallsprodukt bin, fing ich ernsthaft an, Gott in meine Überlegungen einzubeziehen. Vieles vom christlichen Glauben war mir durch meine Eltern und durch fromme Bekannte bestens bekannt. Ja, nach der gängigen Denkweise, dass man Christ wird durch ein christliches Elternhaus, ein christliches Umfeld und einem einigermaßen geordneten Leben, hätte ich mich als guten Christen bezeichnen können. Pustekuchen! Je mehr ich mich damit beschäftigte, umso klarer wurde mir: ich kann nur Christ werden durch eine bewusste persönliche Entscheidung. Ich musste Jesus Christus persönlich bitten, in mein Leben zu kommen und Herr meines Lebens zu werden; denn wo Christ drauf steht, muss auch Christ drin sein. Alles andere ist Etikettenschwindel. Richtig? Richtig! Also habe ich eines Tages die Entscheidung getroffen: ich will mein Leben mit Jesus Christus leben. Als ich ihn bat, mir meine Schuld und Sünden zu vergeben und in mein Leben zukommen, hat er meine Bitte erhört. Seitdem durfte ich lernen, mit ihm gute und auch weniger gute Lebensphasen zu durchleben. Ob meine Entscheidung vor ca. fünf Jahrzehnten richtig war? Aber hallo, es war und ist bis heute die beste Entscheidung meines Lebens. Das Allerbeste kommt noch:  Diese Entscheidung bedeutet, dass nach meinem begrenzten Erdenleben ein herrliches ewiges Leben auf mich wartet.

Das ist doch eine gute Perspektive, oder?

HG Starr